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Stellungnahmen

Einsatz von Schalldämpfern für Jagdwaffen

JagdSchweiz wurde von verschiedenen Seiten bezüglich der Lockerung der gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz von Schalldämpfern kontaktiert. In der Schweiz und in den meisten umliegenden Ländern ist der Einsatz von Schalldämpfern für Jagdwaffen gesetzlich verboten. In Finnland, Norwegen, Schweden und Schottland dagegen wird auf der Jagd mit Schalldämpfern geschossen. In Grossbritannien ist deren Verwendung für Jagdführer und Forstbeamte sogar vorgeschrieben. Derzeit wird aber der Einsatz von Schalldämpfern In Deutschland und Österreich intensiv diskutiert. Als fachliche Argumente werden insbesondere die Lärmreduktion, aber auch die Minderung des Rückstosses und des Mündungsfeuers angeführt. So ist aus Sicht der Österreichischen Bundesforste der Einsatz von Schalldämpfern arbeitsschutzrechtlich geboten, um die europarechtlichen Vorgaben zu erfüllen.


Position JagdSchweiz
Auf dem Markt werden zahlreiche hochwertige Gehörschutzgeräte angeboten, mit denen Gehörschäden wirkungsvoll verhindert werden. Schalldämpfer sind dem Kriegsmaterial zuzurechnen. Die technische Aufrüstung von Waffen und Waffenzubehör ist nur dann gerechtfertigt, wenn dies für die Jäger, die Jagd und das Wild einen nachweisbaren Vorteil bringt. Dies ist für den Einsatz von Schalldämpfern nicht gegeben. In begründeten Fällen können die zuständigen Behörden bereits heute befristete oder unbefristete Ausnahmen bewilligen. Aus diesen Gründen sieht JagdSchweiz zurzeit keine Notwendigkeit, das geltende Verbot von Schalldämpfern aufzuheben.

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