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Aktuell

Schweizer Bevölkerung anerkennt Nutzen und Leistungen der Jagd

Im Jahr 2012 wurde zum ersten Mal die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zur Jagd umfassend untersucht. Bereits damals konnte festgestellt werden, dass für die grosse Mehrheit die Jagd nachhaltig und tierschutzgerecht durchgeführt wird. Jagd nützt der Artenvielfalt und der Prävention von Schäden in Wald und Feld. Im Mai 2014 wurde nun eine weitere Befragung durchgeführt. Im Grundsatz kann festgestellt werden, dass sich das Meinungsbild nicht geändert hat. Gegenüber 2012 gab es nur geringe Verschiebungen.

Die repräsentative Befragung wurde durch die Firma Demoscope AG in Adligenswil durchgeführt. Sie basiert auf 1003 Telefoninterviews in der Deutschschweiz und der Romandie. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Westschweiz kritischer als die Deutschschweiz eingestellt ist. Die Antwort «weiss nicht/keine Angabe» war in der Romandie und in der Agglomeration bei einigen Fragen deutlich höher. Jedoch sind die Abweichungen Agglomeration/Land marginal und uneinheitlich.


Jagd schützt engagiert…
Die Resultate sind sehr deutlich und gegenüber 2012 kann festgestellt werden, dass sich Negativstimmen von „Stimme überhaupt nicht zu“ in Richtung „Stimme nicht zu“ verschoben haben. 72 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sich Jäger für die Artenvielfalt in der Natur einsetzen. 71 Prozent bestätigen das Engagement der Jägerschaft für die Umwelt und die Lebensräume von Tieren. Damit anerkennt die Bevölkerung die vielfältigen Tätigkeiten von Jagdorganisationen für die Biodiversität.


..und nützt nachhaltig
Jagd braucht es für die Regulation der Wildtierbestände in unserer Kulturlandschaft. 80 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage zu. Gegenüber 2012 ist diese Meinung sogar noch akzentuierter ausgefallen. 67% unterstützen dann auch – analog der früheren Befragung - die Meinung, grössere Bestände von Raubtieren wie Bär, Wolf und Luchs sollten ebenfalls regu-liert werden können. Sowohl die Vermeidung von Schäden als auch die Verhinderung von Tierseuchen werden als Gründe für die Regulation anerkannt. Zwei Drittel anerkennen Wildbret als wertvolles „Bio-Fleisch“. Ebenfalls 73 Prozent unterstützen die Aussage, dass in der Schweiz nur erlegt wird, was natürlich nachwächst. Die grosse Mehrheit attestiert der Jagd also Nachhaltigkeit.


Jagd ist tierschutzgerecht
Unverändert stellen fast acht von zehn Befragten (77%) fest, die Jagd finde in der Schweiz tierschutzgerecht statt. So attestieren auch 91% den 30‘000 Jägerinnen und Jägern die Liebe zur Natur und den verantwortungsvollen Umgang mit der Jagdwaffe. Dass Jäger nur aus Lust am Töten und der Trophäe wegen ihrer Aufgabe nachgehen, lehnen dann auch klar 81 Prozent der Befragten ab.

JagdSchweiz freut sich über das erneut gute Resultat, ist sich aber auch der damit verbundenen Verpflichtung bewusst. Die Befragung zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung den Nutzen und die Leistungen der Jagd anerkennt. Das klare Resultat ist für die Jagdorganisationen, wie aber auch für jede einzelne Jägerin und jeden einzelnen Jäger ein Auftrag, sich engagiert für eine nachhaltige und tierschutzgerechte Jagd einzusetzen und das Engagement zugunsten der Natur zu fördern und bekannt zu machen.

 

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Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne:

  • Hanspeter Egli, Präsident JagdSchweiz

Email: praesident@jagdschweiz.ch Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel. 071 380 08 10, Mobile 079 416 14 55

  • David Clavadetscher, Geschäftsführer JagdSchweiz

Email: david.clavadetscher@jagdschweiz.ch Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel. 062 751 87 78, Mobile 079 330 53 20

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