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JagdSchweiz verurteilt die Wilderei auf den Wolf

JagdSchweiz nimmt Stellung zu den illegalen Wolfsabschüssen, die in den letzten Tagen bekannt geworden sind. JagdSchweiz verurteilt jegliche Form von Wilderei, insbesondere auch auf den Wolf. Diese illegalen Aktionen verhindern einen vernünftigen Dialog zum Management der Grossraubtiere. Sie fördern extreme Positionen bezüglich der Haltung gegenüber diesen Wildarten.

Ein Fehlabschuss kann höchstwahrscheinlich ausgeschlossen werden, da für den Fuchs ab Ende Februar Schonzeit gilt. Es ist sehr fraglich, dass dieses strafrechtliche Vergehen durch einen Jäger begangen wurde, da der Wolf primär ein Problem für die Nutztierhalter darstellt. JagdSchweiz setzt sich seit Jahren dafür ein, dass geschützte Tiere, insbesondere Wolf und Luchs, gleich wie jagdbare Arten, einem konsequenten Management unterworfen und deren Bestände so reguliert werden, dass sie für die betroffene Bevölkerung tragbar bleiben und grössere Schäden an Haus- und Nutztiere sowie an Wildtierpopulationen und Infrastrukturen vermieden werden. Dies muss aber über sinnvolle Aktionen, gemäss dem bestehenden Wolfskonzept, und nicht über illegale Wilderei realisiert werden.

Es ist dringend notwendig den Handlungsspielraum für ein funktionierendes Management und eine effektive Regulation auf allen Ebenen zu schaffen, der die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung, ihrer Haus- und Nutztiere, aber auch einen angemessenen Schutz der Beutetiere berücksichtigt. Dies soll mit der anstehenden Jagdgesetzesrevision realisiert werden.

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